Artikel mit dem Tag "Sprachwandel"



01. Januar 2020
Innehalten Immer wieder anhalten, ruhig werden, nichts tun, nur atmen, bewusst atmen. Die Gedanken wahrnehmen, annehmen, loslassen. Die Gefühle zulassen, wünschen, sehnen, träumen. Dankbar sein für diesen Moment, diesen Tag, diesen Leben. (Max Feigenwinter)

08. Dezember 2019
krippe im gedroschenen stroh des leeren geredes kein körnchen wahrheit mehr täglich wächst der Hunger dass ein wort geboren werde nahrhaft wie ein weizenkorn (Andreas Knapp)

18. November 2019
Zutaten: Ein Löffel Herzenswärme, Ein Päckchen Liebe, Ein gutes Gramm Vorfreude, Eine große Portion Versöhnlichkeit, Eine Handvoll guter Wünsche, Einen Hauch Besinnlichkeit. Zubereitung: Alle Zutaten gut mischen und mit lieben Menschen teilen. (Verfasser*in unbekannt)

21. April 2018
"Irgendwie, irgendwo, irgendwann..." Ein bekannter Liedtext von Nena. Aus sprachlicher Sicht allerdings inhaltsoffen, wenig konkret und unklar. Mit diesen Begrifflichkeiten wird das Kommende dem Zufall, dem Schicksal überlassen... Um privates oder berufliches Miteinander verlässlich und erfolgreich zu gestalten, eignen sich diese Formulierungen nicht. Gleiches gilt für 'irgendwer', 'jemand', 'einer'. Oder 'eigentlich', 'vielleicht', 'mal', 'bisschen'. Ich lade dich ein, der Wirkung folgender...

04. November 2017
Wie ist es um dein Selbst-Bewusstsein bestellt? Wie bewusst bist du dir deines 'Ichs'? Kann ich dich, in dem was du sagst, hören und damit erkennen, für was du stehst und einstehst? Oder versteckst du dich und sprichst viel von 'man'? Gerne in Kombination mit 'sollte'... "Man sollte viel mehr für seine Gesundheit tun." "Wenn einem was nicht gefällt, dann sollte man das sagen." "Man versteht kein Wort." "Als Single hat man mehr vom Leben."

19. August 2017
Werde achtsam dafür, bei welchen Gelegenheiten und wie oft du von etwas tun 'müssen' sprichst. Spüre nach, was es auslöst, wenn du etwas tun 'musst'. Wie fühlt sich das an? Was löst diese Formulierung aus? Vermutlich ein Gefühl der Fremdbestimmung, des Drucks, des Gezwungen-Seins. 'Müssen' aktiviert und verstärkt Stress im Inneren und im Außen. Wer es vermehrt verwendet, erzeugt ein Klima von Druck, Pflicht und Zwang für sich und auch...

13. Mai 2017
Sprache ist wie ein Spiegel unserer Gedanken. Unsere Sprache lässt Rückschlüsse auf unser Inneres zu. Über unsere Sprache ist es möglich, unserem Denken und unseren Einstellungen auf die Spur zu kommen. Wenn wir beginnen, unsere Sprache zu reflektieren, können wir unseren Denkmustern auf die Spur kommen. Erkenne den Zusammenhang zwischen deiner Geisteshaltung, deinem Verhalten und den Verhältnissen, in denen du lebst. (...)

29. April 2017
Wie willst du es beschreiben? Mit welcher Formulierung dich festlegen? Wie nutzt du Sprache, dass Veränderung möglich bleibt? Was ist wirklich stimmig? Sei achtsam mit der Festlegung 'ich bin.' Prüfe sorgfältig, was du sein willst und was nicht! Ich bin depressiv. Ich bin heute ziemlich traurig. (...)

11. März 2017
"Ich habe keine Zeit." Eine geläufige Redewendung. Tatsache ist, wir alle haben jeden Tag aufs Neue 24 Stunden Zeit zu unserer Verfügung. 'Keine Zeit zu haben' sagt aus, dass Prioritäten gesetzt wurden. Dass uns das eine wichtiger ist als das andere. Dass wir bewusste Entscheidungen getroffen haben. Hoffentlich. Weil sie meinen zu 'müssen', stellt sich bei vielen Menschen das Gefühl ein, 'keine Zeit zu haben'. Sich Sachzwängen unterordnen zu müssen. Ein Opfer der Umstände zu sein. Ohne...

04. März 2017
"Denk jetzt nicht an eine wunderschöne, zarte Rosenblüte." Und was passiert...? Mit ziemlicher Sicherheit ist sofort das Bild einer Rosenblüte vor deinem inneren Auge entstanden. (Jaa..., das Bild zum Text habe ich natürlich absichtlich eingestellt.... ;-) Dann erst hast du dich an die Aufgabenstellung erinnert. Und versucht, das Bild der Rosenblüte ganz bewusst durch ein anderes Bild, vielleicht durch das von einem Baum, zu ersetzen. Mit 'Nicht-Formulierungen' machen wir es uns schwer....

Mehr anzeigen